Für das ungeübte Auge ist ein Pickleball nur ein Plastikball mit Löchern. Aber wussten Sie, dass die Verwendung des falschen Balls Ihr Spiel völlig ruinieren kann? Ob Sie unter der Sonne oder in einer Sporthalle spielen, die Wahl des richtigen Balls ist entscheidend für Beständigkeit, Haltbarkeit und Spaß.
In Europa wechseln wir oft zwischen Indoor- und Outdoor-Spielen. Hier finden Sie alles, was Sie über die beiden Arten von Bällen wissen müssen.
1. Outdoor-Bälle: Gebaut für Geschwindigkeit und Wind
Outdoor-Bälle (wie der berühmte Dura Fast 40 oder Franklin X-40) sind so konzipiert, dass sie den Elementen standhalten.
- Die Löcher: Sie haben 40 kleine, präzisionsgebohrte Löcher. Durch diese kleineren Löcher wird der Ball weniger vom Wind beeinflusst.
- Das Material: Sie bestehen aus härterem, glatterem Kunststoff. Dadurch springen sie höher und fliegen schneller.
- Haltbarkeit: Da der Kunststoff härter ist, können sie mit der Zeit reißen, insbesondere in kälteren europäischen Klimazonen.
2. Indoor-Bälle: Gebaut für Kontrolle
Wenn Sie auf dem Boden einer Turnhalle oder einem glatten Hallenplatz spielen, brauchen Sie einen Ball, der die Oberfläche „greift“.
- Die Löcher: Indoor-Bälle haben 26 größere Löcher. Dieses Design trägt dazu bei, dass der Ball in einer Umgebung ohne Wind stabil bleibt.
- Das Gefühl: Sie bestehen aus weicherem, „klebrigerem“ Kunststoff. Dies gibt Ihnen viel mehr Kontrolle über Ihre Dinks und Schläge.
- Langlebigkeit: Sie brechen selten, können aber mit der Zeit ihre Sprungkraft verlieren, wenn der Kunststoff weicher wird.
Welches sollten Sie kaufen?
Wenn Sie in einer örtlichen Sporthalle mit Holz- oder PVC-Boden spielen, entscheiden Sie sich für Indoor-Bälle. Wenn Sie auf einem umgebauten Tennisplatz oder einem speziellen Pickleball-Außenplatz spielen, sind Außenbälle ein Muss.
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